Uranjäger

Ein Wismut Roman-Rapport
 
Johannes Decker
  Titelabbildung Uranjäger   Über die Wismut ist in den letzten Jahren schon vieles geschrieben worden. Meist wurden dabei politische, wirtschaftliche, technische und soziale Betrachtungen angestellt.
Mit “Uranjäger” liegt nun ein Band vor, der die Geschichte der Wismut – und damit auch die Nachkriegsgeschichte im Erzgebirge von “unten” erzählt.
Der Roman beschreibt den Weg des Werner Dreyhaupt von seiner Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft über seinen Eintritt in die Wismut als Fördermann bis hin zum Bereichsleiter im Wismut Objekt 371 gegen Mitte der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhundert.
Vor allem die Auswirkungen des Bergbau auf Mensch und Natur im Erzgebirge finden sich in dem Roman wieder. So brachte die Wismut einen gewissen Wohlstand ins Erzgebirge aber auch Krankheit und Tod. Auch die politische Einflüsse im Bereich der Wismut finden ihren Niederschlag
Insgesamt also ein Buch in dem sich auch deutsche Nachkriegsgeschichte wiederfindet.
Diejenigen die die Wismutzeit miterlebt haben, werden sich an vielen Stellen wiederfinden, manche Passage wird sicher auch Widerspruch provozieren.
In jedem Falle spannend zu lesen.

erschienen 2003 bei Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg mbH Marienberg
 
  Aus dem Inhalt:        
 
 
  261 Seiten, Abbildungen, Pappband cellophaniert, 20,5 x 14,5 cm  
ISBN-10: 3-931770-47-8
ISBN-13 (EAN): 978-3-931770-47-1
 
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