Auf Uransuche hinter der Elbe

Sowjetische Geologen bei der Wismut
 
Boris Laschkow
  Titelabbildung Auf Uransuche hinter der Elbe   Buchbesprechung aus Bergglöckchen 1/2014 S.29


"Uransuche hinter der Elbe" ist nicht einfach nur ein weiteres Stück Erinnerungsliteratur zum Thema Wismut, von der in den letzten Jahren ja so einiges auf den Markt kam. Schon der Titel lässt erahnen, dass hier eine in Deutschland bisher wenig beachtete Sichtweise auf die Tätigkeit der SAG/SDAG Wismut zu finden sein wird.
Insgesamt 15 sowjetische Geologen, haben hier ihre Erinnerungen an ihre Tätigkeit bei der Suche und der Gewinnung des Urans in der DDR niedergeschrieben.
Zeitlich decken die einzelnen Beiträge den Zeitraum vom 1946 bis 1988 ab. Jedem Beitrag vorangestellt ist eine kurze Vorstellung des jeweiligen Autors. Die einzelnen Beiträge beschränken sich nicht nur auf die berufliche Tätigkeit der Geologen, sondern schließen auch persönliche Erlebnisse bei der Arbeit und im Alltagsleben weit weg von der Heimat ein.
Allen Beiträgen gemeinsam ist der Stolz auf die geleistete Arbeit bei der Wismut. Die Betonung negativer Erfahrungen, wie sie in deutschen Publikationen zum Thema Wismut meist erheblichen Raum einnimmt werden, findet man hier höchstens andeutungsweise.
Aus meiner Sicht ein sehr empfehlenswertes Buch, das für den deutschen Leser sicher neue Erkenntnisse enthält.

(geme)

erschienen 2013 bei Bildverlag Th.Böttger Witzschdorf
 
  Aus dem Inhalt:        
 
 
  144 Seiten, 75 Abbildungen, Pappband cellophaniert, 21,4 cm x 20 cm  
ISBN-10: 3-937496-60-2
ISBN-13 (EAN): 978-3-937496-60-3
 
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