Landesdelegiertenversammlung des SLV in Geyer 08.04.2006

 
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Die Freiberger Bergsänger umrahmten musikalisch die LDV

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Entzünden des Berglicht durch BK Werner Oehme

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Ernennung des Oberbergrats Steffen Döhner zum Bergliedermeister

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Grussworte der Gäste: Dr. Weiss Bürgermeister der Gastgeberstadt

 
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Im Tagungsraum

In der Bergstadt Geyer fand am 08.04.2006 die Landesdelegiertenversammlung des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine statt.
Tagungsort war der "Ratskeller" im Geyerschen Rathaus. In diesem Jahr wurde die Landesdelegiertenversammlung musikalisch durch die Freiberger Bergsänger umrahmt.
Der Begrüssung der Delegierten und Gäste durch den Landesvorsitzenden Dr.-Ing. Henry Schlauderer schloss sich das traditionelle Entzünden des Berglichts und das Läuten des Bergglöckchens an.
Eine weitere Tradition ist es der verstorbenen Bergbrüder des Landesverbandes und aller im vergangenen Jahr im Bergbau zu Tode Gekommenen mit der Totenehrung zu gedenken.
In diesem Jahr gab es zwei Ernennungen zum einen wurde Bergoberrat Steffen Döhner (Leiter der "Freiberger Bergsänger") zum "Bergliedermeister" ernannt zum anderen wurde
Klaus-Heiner Wendler vom Bergmännischen Musikverein Ehrenfriedersdorf der Titel "Bergmusikmeister" verliehen. Im weiteren Verlauf nutzen die Gäste die Gelegenheit Grussworte an die Delegierten zu richten.
Der Bürgermeister der Gastgeberstadt Dr. Weiss verwies in seinem Grusswort u.a. auf die lange Bergbautradition in Geyer.
Der Landrat des Kreises Aue-Schwarzenberg und Mitglied des Beirates des Sächsischen Landesverbandes Karl Matko würdigte vor allem die Leistungen der Mitgliedsvereine bei der Bewahrung der Traditionen des Bergbaus in Sachsen.
Weitere Grussworte richteten die die Oberbürgermeisterin des Stadt Annaberg-Buchholz Frau Barbara Klepsch, der Vorsitzende des Europäischen Köhlerverbandes Herr Karl-Heinz Sprengel (der im Habit eines Köhler erschienen war), der Bezirksvorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Herr Schmidt, der Vertreter des Erzgebirgsvereins e.V. Herr Müller und Herr Wetzel von der Bundesknappschaft an die Delegierten.
Im Geschäftsbericht des 1.Geschäftsführers Horst Klimpel wurden noch einmal die Aktivitäten des SLV im Berichtszeitraum zusammengefasst und ein Ausblick auf die in diesem und im kommenden Jahr anstehenden Aufgaben gegeben. So werden zum Beispiel die Bergparaden in Leipzig und Dresden künftig im jährlichen Wechsel stattfinden. Einen Höhepunkt in der Arbeit des Landesverbandes wird der im Jahr 2007 stattfindende 3.Sächsische Bergmanns-, Hütten- und Knappentag in Johangeorgenstadt bilden.
Bis zur Mittagspause folgten noch der Finanzbericht und der Revisionsbericht sowie die Berichte der Arbeitsgruppen "Öffentlichkeitsarbeit", "Besucherbergwerke" und "Bergmusik".
Nach der einstündigen Mittagspause schloss sich noch der Bericht der erst seit dem vergangenen Jahr bestehenden Arbeitsgruppe "Berglied" an.
Weitere Tagesordnungspunkte behandelten eine aus vereinsrechtlichen Gründen erforderliche Satzungsänderung, und eine Präzisierung bzw. Ergänzung der im vergangenen Jahr beschlossenen Paradeordnung (PO) des SLV.
In der anschliessenden Diskussion beschäftigte man sich vorrangig mit der Paradeordnung und ihrer Einhaltung wobei einige Dinge angesprochen worden, die auch in der aktuellen Ausgabe des Bergglöckchens -das zeitgleich mit der Landesdelegiertenversammlung erschein - thematisiert sind.
Ein weiterer Punkt der Diskussion war die Teilnahme am "Tag der Sachsen". Hier stiess die durch die Gastgeberstadt Marienberg beabsichtigte Verteilung der Berg- und Hüttenmännischen Vereine über den gesamten Festzug (im Gegensatz zum Anliegen des SLV, der die Vereine -wie auch in der PO unter Punkt 2.4 festgelegt- in einem Block sehen möchte) auf breite Ablehnung.
Nach der im Gegensatz zu den Vorjahren doch sehr regen Diskussion erfolgte die Abstimmung über den Geschäfts-, Finanz- und Revisionsbericht. Dabei wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Auch die Änderungen der Satzung und der Paradeordnung wurden einstimmig angenommen.
In seinem Schlusswort nahm der Landesvorsitzende Dr.-Ing. Henry Schlauderer noch einmal Bezug auf die Diskussion und betonte auch noch einmal die positiven Aspekte der Arbeit des SLV und seiner Mitgliedsvereine.
Nach dem gemeinsamen Gesang des Steigerliedes, dem Löschen des Berglichts und den Läuten des Bergglöckchens war die Landesdelegiertenversammlung 2006 beendet.

Text und Fotos: © geme 2006
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Während der Mittagspause

 
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Schlusswort des Landesvorsitzenden

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Ausläuten durch BK Wolfgang Ulbricht