Christlieb Ehregott Gellert
   
  (1713 Hainichen - 1795 Freiberg)
   
 
  • 11.08.1713 Geburt in Hainichen.
  • 1732 Immatrikulation an der Universität Leipzig.
  • 1735 Magisterabschluss an der Universität Wittenberg.
  • 14.06.1735 Ankunft Gellerts in Petersburg. Er ist als Konrektor und Lehrer für Geschichte, Geographie und Logik, später auch Physik und Chemie am Kaiserlichen Gymnasium tätig.
  • 1736 Ernennung zum Adjunkt der physikalischen Klasse der Akademie der Wissenschaften.
  • 1741 Konstruktion einer "Maschine, um mittels Pferdekraft, Schmiedehämmer und Gebläse anzutreiben".
  • 1742 Beginn der kollegialen Zusammenarbeit mit Lomonossow (1711-1765).
  • 1742 Vorschlag eines zu bauenden Pyrometers, um die Abhängigkeit der linearen Ausdehnung der Metalle bei Veränderung der Temperatur zu bestimmen.
  • 1743 Abschluss von Untersuchungen "Über die Dichte von Gemischen aus Metallen und Halbmetallen".
  • 1746 Johann Andreas Cramers Lehrbuch "Elementa artis docimasticae" erscheint als: Anfangsgründe der Probierkunst. Ins Deutsche übertragen von Chr. E. Gellert. Stockholm: Gottfried Kiesewetter.
  • 1747 Ankunft in Freiberg
  • 1750 Christlieb Ehregott Gellerts Anfangsgründe zur metallurgischen Chemieerschein in erster Auflage in Leipzig bei Johann Wendler.
  • 1753 Ernennung zum Kommissionsrat damit verbunden sind die Aufsicht über Bergwerkmaschinen, die Überprüfung der chemischen und Schmelzprozesse, die Untersuchung der Landesmineralien und die- Fortführung des Henckelschen Labors.
  • 1755 Christlieb Ehregott Gellerts "Anfangsgründe zur Probierkunsterschein" erscheint in Leipzig
  • 1758 Christlieb Ehregott Gellerts "Chimie Métallurgique" erscheint in Paris.
  • 1762 Ernennung zum Oberhüttenverwalter. Er erhält die Oberaufsicht über die Schmelzhütten im Freiberger Raum und ist für technische, kaufmännische sowie personelle Belange verantwortlich.
  • 13.11.1765 Gründung der Bergakademie Freiberg. Berufung Gellerts als erster Hochschullehrer. Er hält Vorlesungen im "Collegium metallurgico chemicum".
  • 1776 Christlieb Ehregott Gellerts "Anfangsgründe der metallurgischen Chemie". erscheint in zweiter, verbesserte Auflage
  • 1782 Ernennung zum Bergrat und Ehrenmitglied der kurfürstlich sächsischen ökonomischen Societät in Leipzig.
  • 1786 Gründung der "Societät der Bergbaukunde". Gellert wird Mitglied.
  • 1789 Auf Betreiben Prof. Werners wird der Hüttenchemiker Carl August Friedrich Wenzel als Assistent Gellerts (bis 1793) beigeordnet.
  • 1794 Willhelm August Lampadius (1772-1842) wird Gellert als Gehilfe beigegeben und zum a. o. Professor ernannt. Er trennt die Vorlesungsreihe "Metallurgische Chemie" in Hüttenkunde und Chemie.
  • 18.05.1795 Christlieb Ehregott Gellert stirbt in Freiberg. Begräbnis auf dem Donatskirchhof. Sein ehemaliger Pflegesohn und Schüler Alexander Wilhelm Köhler (1756-1832) hält die Grabrede.
  • 1796 Die Erben übergeben der Bergakademie und dem Oberbergamt das von Anton Graff gemalte Porträt Christlieb Ehregott Gellerts
  Dies ein Auszug aus der vom Gellert-Museum in Hainichen erarbeiteten ausführlichen Biografie Christlieb Ehregott Gellerts und enhält vor allem die in Bezug auf Bergbau und Metallurgie interessanten Lebenstationen.
Die Wiedergabe erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Gellert-Museums Hainichen www.gellert-museum.de
 
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